Den dritten Preis erhält das Büro Bruno Fioretti Marquez Architekten

Das Büro Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin, Deutschland mit den Landschaftsarchitekten capatti staubach Landschaftsarchitekten, Berlin, Deutschland erhielt den dritten Preis.

3. Preis. Außenperspektive
Realisierungswettbewerb „Das Museum des 20. Jahrhunderts“. 3. Preis. Außenperspektive © Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin, Deutschland mit capatti staubach Landschaftsarchitekten, Berlin, Deutschland

Auszug aus dem Erläuterungsbericht der Architekten:

"Der Neubau soll sich als eigenständiges Gebäude präsentieren ohne in Konkurrenz zu den ikonischen Bauten des Kulturforums zu treten.
Der Neubau für das „Museum des 20. Jahrhunderts“ versteht sich nicht nur als bloße räumliche Erweiterung der Neuen Nationalgalerie, sondern als Ergänzung neuer räumlicher Gefüge, welche in ihrer Bespielung, Darstellung und Erlebbarkeit eine zeitgenössische, aktive Kunstwahrnehmung ermöglichen. Der Neuen Nationalgalerie mit seiner klassischen Form der Kunstpräsentation wird ein robuster, fabrikartiger Gebäudekörper zur Seite gestellt, der einer prozesshaften, forschenden Rezeption der Kunst Rechnung trägt und trotz seiner Eigenständigkeit eine subtile Verwandtschaft pflegt."

3. Preis. Innenperspektive
Realisierungswettbewerb „Das Museum des 20. Jahrhunderts“. 3. Preis. Innensicht © Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin, Deutschland mit capatti staubach Landschaftsarchitekten, Berlin, Deutschland

Auszug aus dem Erläuterungsbericht der Architekten:

"Zwei Elemente bilden den Museumsneubau, ein horizontal organisierter, unterirdischer Bereich in der die tageslichtempfindlichen Ausstellungsräume untergebracht sind, und ein kompakter Baukörper, der das Gesicht zur Stadt darstellt und die tageslichtfreundlichen und aktiven Nutzungen wie Werkstätten, Büroräume, Ausstellungsräume sowie Foyer und Café integriert. Dieser neue, robuste, zweigeschossige Baukörper nimmt die frei gruppierten Gebäude als Ausgangspunkt, als konstituierenden Bestandteil der Stadtlandschaftskomposition und verstärkt durch seine Höhen- und Massenentwicklung deren Ensemblewirkung."